Kolpingsfamilie lässt seit 16 Jahren Frieden wachsen

Baumpatenschaft im Friedenspark La Cambe in der Normandie seit 1997

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Am 28.03.1997 hat die damalige Kolpingsfamilie Bochum Hiltrop-Bergen (heute: Kolpingsfamilie Bochum Gerthe-Hiltrop-Bergen) die Patenschaft für einen Ahornbaum im Friedenspark der kleinen Ortschaft La Cambe in der französischen Normandie übernommen. Der Park befindet sich unweit des deutschen Soldatenfriedhofs, auf dem mehr als 21.000 im Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten ruhen.
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Die Bäume stehen im Abstand von viereinhalb Metern, in Reihen auf drei Hügeln, entlang der 1,2 Kilometer langen Zufahrt und im Eingangsbereich des Friedhofes. Jeder Baum wird von drei Stangen gehalten und so gegen die stürmischen Winde der Normandie gesichert. Grüne Schilder am Boden, unmittelbar neben dem Baumstamm, geben Auskunft über Baumnummer und Name des Baumspenders.
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Die Kolpingsfamilie hat damit vor mehr als 16 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes ein Zeichen gesetzt. Frieden kann es nur in Freiheit geben!

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Weihetag der St.Joseph-Kirche jährt sich zum 50. Mal

Am 23. Juni 2013 jährt sich der Weihetag der St. Joseph Kirche zum 50. Mal und da ein solches Fest natürlich auch gefeiert werden muss, laden wir Sie alle recht herzlich zum „Kirchweihfest“ in Bochum-Hiltrop-Bergen ein!

Am Samstag, 22. Juni heißt es ab 18:00 Uhr „Oldies & mehr …“, ein Dämmerschoppen mit Musik und kulinarischen Leckereien. Sonntags gibt es ab 11:00 Uhr Gelegenheit zum Frühshoppen, bevor wir uns, gestärkt von internationalen Spezialitäten und leckeren Kuchen ein wenig vom Flamenco bezaubern lassen. Um 16:30 Uhr feiern wir das mehrsprachige Festhochamt in der Kirche und wollen im Anschluss den Tag gemeinsam ausklingen lassen.

Mit der spanischen- und italienischen Gemeinde freuen sich die Pfarrei und der Förderverein der St. Joseph Kirche auf Ihren Besuch. Der Erlös ist selbstverständlich für den Erhalt unserer Kirche bestimmt! Natürlich ist uns auch tatkräftige Unterstützung immer willkommen.

Wenn Sie mithelfen möchten, schreiben Sie eine kurze Mail, wir leiten sie dann an Frau Krelaus weiter.
Dafür vorab schon einmal vielen Dank!

Akkordeonkonzert in der Elisabeth-Kirche

Am 14.04.2013 findet in der Elisabeth-Kirche wieder ein Konzert mit dem Akkordeonorchester der Musikschule Bochum statt. Es werden bekannte Melodien für Jung und Alt dargeboten. Der Beginn ist um 17.00 Uhr. Hierzu lädt der Förderverein St. Elisabeth Bochum e.V. ganz herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns, wenn die Kirche wie vor 2 Jahren wieder gut gefüllt wird.
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Als der Ruhrpott noch schwarz-weiß war

Liebe Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilie,
wir möchten euch recht herzlich zu unserem 

Filmabend

am 6.3.2013
um 20:00 Uhr
im Gemeindezentrum Hiltrop
einladen. 
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Der Film „Als der Kohlenpott noch schwarz-weiß war“ vereint Ausschnitte aus Film-Dokumentationen der sechziger Jahre zu einem vielschichtigen Portrait der Lebenswelt im Revier. Es sind bewegte, vor allem aber bewegende Bilder aus der Zeit, als das Ruhrgebiet noch Kohlenpott hieß und die Kumpel die Helden der Nation waren. Doch das Ende der Malocher-Ära war bereits abzusehen, und mit den Halden wuchs die Sorge: Dankt König Kohle ab?
Das filmische Gedächtnis des Reviers erinnert an die menschliche Seite des Strukturwandels und zeigt die Gastarbeiter und Hausfrauen, Fußballstars und Taubenzüchter, Bergmänner und Stahlarbeiter, die die Region groß gemacht haben.

Kolping Gerthe-Hiltrop-Bergen solidarisch mit Opelanern

Unsere Kolpingsfamilie Bochum Gerthe-Hiltrop-Bergen zeigt sich solidarisch mit den Opel-Mitarbeitern, denen die Schließung des Werkes im Jahre 2016 angekündigt wurde. Vor der Schließung direkt betroffen wären 4000 Mitarbeiter/innen und natürlich deren Familien. Aber schätzungsweise 45000 Menschen wären indirekt betroffen, weil sie in Zulieferbetrieben für das Opelwerk arbeiten. Ersten Schätzungen nach zeigten ca. 17000 Menschen aus der gesamten Bundesrepublik, dass sie diese Entscheidung nicht tatenlos hinnehmen werden.

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Solidarität mit den Opelanern

Liebe Kolpingschwestern, liebe Kolpingbrüder!In meiner persönlicher Absprache mit Karl Junge, Bezirksverband- Bochum, und Hans-Josef Winkler, Bezirksverband-Wattenscheid, der wiederum Kontakte mit teilnahme-interessierten Kolpingsfamilien aus Gelsenkirchen hat,  würden wir uns über eine rege Teilnahme am Opel-Solidaritätsfest freuen – gern auch mit unseren Bannern.

Mit den Bannerträgern / – innen verabreden wir uns für 10.45 Uhr vor dem Rathaus, LINKER Flügel, vor dem Eingang zur Gastronomie “Ratskeller” – also in unmittelbarer Sichtweite zur “Großen Bühne“ vor dem Rathaus, wo ab 11.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst stattfindet.

Da mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden, scheint uns ein Treffpunkt möglichste nahe zum ‘Altar’ (Große Bühne) angebracht. Auf einen angedachten Solidaritäts-Marsch verzichten wir deshalb.

Die Bochumer WAZ wies heute darauf hin, möglichst weit weg vom Rathaus einen Parkplatz zu suchen –

oder Parkhäuser zu nutzen oder mit dem ÖPN anzureisen. – Es wird eng!Wir treffen uns am 3. März um 10.45 Uhr mit unseren Bannern.

Mit besten Grüßen und Treu Kolping

Wilfried Hintzmann

2. Vorsitzender Bezirksverband Bochum,
Kolpingsfamilie Bochum-Langendreer / Werne
Tel. 0234 289015

Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele!

So könnte man den Leitgedanken beschreiben, dem zufolge unsere Kolpingsfamilie Bochum Gerthe Hiltrop Bergen ihre Aufgaben innerhalb unserer Gemeinde erfüllt.
Seit vielen Jahren organisiert die Kolpingsfamilie das Friedensgebet. Am 06. April 2013 findet das 250. Friedensgebet in der St. Elisabeth-Kirche statt. In regelmäßigen Abständen führen wir Bildungs- und Informationsveranstaltungen durch, dabei kommt auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Eine unserer herausragenden Leistungen ist die Organisation und Durchführung von „Großveranstaltungen“. Der fröhliche Tanz in den Mai, das sommerliche Gemeindefest, sportliche ein- und mehrtägige Radtouren, Ausflüge mit und ohne Straßenbahn und nicht zuletzt den mittlerweile traditionellen Gemeindekarneval stemmt diese kleine Familie scheinbar mühelos. Immerhin hat unsere Kolpingsfamilie nur wenig mehr als 70 Mitglieder. Offensichtlich ist das kein Grund, sich etwas nicht zuzutrauen.
Aber wie schafft die kleine Kolpingsfamilie im äußersten Norden Bochums das?

Prägend ist der Satz von Adolph Kolping aus dem Jahre 1849:

Was dem einzelnen zu schwer wird oder woran er oft verzagt, das gedeiht ohne Mühe, wenn gemeinsame Kräfte, sich gegenseitig Stütze und Halt, dem Ziele zustreben.“
Und so lebt jedes unserer Mitglieder den Geist dieses Satzes und unsere Gäste erleben ihn irgendwann einmal auf einer unserer Veranstaltungen.
Am Beispiel des Gemeindekarnevals will ich einmal beschreiben, wie im Sinne Adolph Kolpings unsere kleine Familie dafür sorgt, dass vielen Mitmenschen Spaß und Freude zuteil wird.
In diesem Zusammenhang möchte ich Planung und Organisation des Gemeindekarnevals am 09.02.2013 erwähnen.
Ein Jahr vor der eigentlichen Veranstaltung findet ein erster Gedankenaustausch zum Motto der Karnevalsveranstaltung statt. Im Vorstand, in den regelmäßigen geplanten Treffen, bei zufälligen Treffen, eigentlich immer ist die nächste Karnevalsfeier ein Thema. Dabei hilft uns häufig der Zufall oder ein besonderes Ereignis, ein geeignetes Motto zu finden. Es soll allgemein, offen, fröhlich, alle Grenzen überschreitend sein, aber dennoch fröhlich stimmen. Eigentlich schwierig. Für 2012 war es einfach: Olympische Spiele in London, also lautete das Motto: „Karneval olympisch – dabei sein ist alles!“
In diesem Jahr kam uns ein Musical zu Hilfe: „Witzigkeit kennt keine Grenze!“

Steht das Motto fest, gehen die Gedankenspiele unter den Mitgliedern weiter. Wie soll die Dekoration gestaltet werden, welche Möglichkeiten haben wir, was ist realisierbar, was wird leider nur eine schöner Wunsch bleiben. Hat jemand eine zündende Idee, meldet sich auch schon ein anderer, der die Idee hat, wie man sie umsetzen könnte. Für den dritten ist das Ganze überhaupt kein Problem – quasi schon erledigt!
Inzwischen ist es Sommer, der Tanz in den Mai wurde zelebriert, die ersten Kolpingsgeschwister bereiten sich auf den Urlaub vor. Das Gemeindefest war schön, aber verregnet. Die Radtour ging über alle Berge und dann war da noch der Ausflug mit der historischen Straßenbahn. Jetzt ist es schon Herbst und Karneval ist noch weit weg, also feiern wir erst einmal unser Panhas-Fest und zeigen die „Bilder des Jahres“.
Jetzt haben wir November und wir müssen unbedingt über Karneval nachdenken.

Das erste Treffen der Aktiven findet statt und über Wirkung und Machbarkeit wird hart, aber fair diskutiert.
Schließlich stehen die Nummern für die große Sitzung fest und die ersten Probetermine in Kleingruppen stehen an. Regelmäßig werden benachbarte und/oder befreundete Kolpingsfamilien und Vereine in unserer Gemeinde eingeladen, unser Karnevalsprogramm mit ihren Darbietungen zu bereichern.
So bildet sich Stück für Stück ein buntes Programm fast wie von selbst.

Ach ja, hatten wir eigentlich den Discjockey schon engagiert? Hatten wir!

Wer macht die Videoaufnahmen? Auch geklärt!

Wie sieht es mit der Dekoration aus? Der Termin zur Saaldeko steht fest, Material ist geliefert!

Wie steht’s mit den Requisiten? Alles parat und wartet auf den Einsatz!

Wir haben inzwischen Januar, noch drei Wochen bis zur Karnevalsfeier.

Da meldet sich noch jemand von der KFD, ein Wortbeitrag zu aktuellen Themen aus der Gemeinde und der Politik. Bauen wir sehr gern ins Programm ein.
Der Große und der Kleine aus der Kolpingsfamilie Linden haben auch zugesagt, aber das war ja klar.

Vorletzter Probetermin, jetzt müsste die Nummer aber eigentlich sitzen! Tut sie natürlich nicht. Wir strengen uns alle noch einmal richtig an – jetzt sitzt sie!

Der Termin zur Dekoration des Saals ist da. Einige sind nicht gekommen, aber wir kommen klar. Leitern, Kabel, Verlängerungsschnüre, Doppelstecker, Luftballons, Luftschlangen, Girlanden, die CDs für den DJ (zur Generalprobe sind sie fertig!), die Foto-Ausdrucke, Klebeband, Folie, Lautsprecher, Lampen, die Saalbeleuchtung über der Bühne muss höher hängen…

Generalprobe, alle sind gekommen, Stück für Stück wird der geplante Ablauf durchgespielt, jemand nimmt die Zeit.

Dies dauert länger, das ist kürzer als geplant – insgesamt passt es.

Zwei Nummern müssen umgestellt werden, jetzt ist das Programm „rund“!

Der Tag der Veranstaltung ist gekommen:

Alles ist festlich fröhlich geschmückt, die Stimmung scheint – nein, sie ist gut!

Jeder einzelne Beteiligte ist gespannt, nervös, locker oder auch gereizt, jeder ist an seinem Platz.
Das Programm beginnt!

Das Publikum macht mit, die Gastredner sind pünktlich, müssen aber auch pünktlich wieder weiter – also schnell das Programm ändern, zwei Programmpunkte tauschen, die Musiker und Aktiven informieren. Das hat geklappt, unsere Gäste haben nichts gemerkt.

Das Finale läuft, die Spannung weicht der Entspannung und alle Beteiligten genießen den Applaus und tanzen und feiern bis spät in die Nacht…

Am nächsten Tag wird aufgeräumt. Müde, aber fröhlich kommen wir in den Saal zurück, um ihn für kommende Veranstaltungen wieder herzurichten.
Jeder lobt jeden! Jeder hat seinen Anteil am Erfolg! Jeder weiß, dass er selbst mitgewirkt hat, damit diese Veranstaltung ein Erfolg wurde. Jeder weiß aber auch, dass niemand diese Veranstaltung alleine auf die Beine gestellt hätte. Wir alle wollten eine schöne Feier organisieren und zusammen haben wir es geschafft und wir alle und unsere vielen Gäste hatten Spaß und Freude an unserem Tun.

Ein Jahr Vorbereitung, ein Jahr Planung, ein Jahr Zusammenarbeit – eine ganz große Feier. Aber auch die anderen, die „kleinen“ Veranstaltungen werden genauso liebevoll und engagiert geplant und durchgeführt. Es macht Arbeit, aber auch viel Spaß.
Wenn ich mich recht entsinne, hat Adolph Kolping dazu auch schon etwas gesagt:
Ohne Freude, ohne Erheiterung kann das Menschenherz nicht sein (…).

 

Beim Aufräumen haben wir übrigens festgestellt, dass die nächste Karnevalsfeier einen Tag nach dem Valentinstag stattfindet, nämlich am 15.02.2014! Kein Wunder also, dass das Motto dafür auch schnell gefunden wurde:


Herzlich bis heiter – so machen wir weiter!

Dazu laden wir Sie herzlich ein!